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Veraltet... die ersten Gabelumbauversuche an der Mastiff:
 

... die Gabel muss besser werden!

Nicht zufrieden stellen konnte mich von Anfang an das Fahrwerk - besser gesagt die Gabel... die taugt in der Originalabstimmung einfach null und nichts :-(

Probleme...

Die Gabel ist selbst beim Aufsitzen fast ganz ausgefedert - also kein ordentlicher / ausreichender Negativfederweg vorhanden - auf "Hubbelpisten" und womöglich noch am Gas bringt das mächtig Unruhe in´s Fahrwerk, da die Gabel einfach nicht mehr arbeitet... mehr als auf Block ausgefedert geht halt nicht :-( Andersrum taucht die Gabel aber sehr schwer ein (Druckstufe zu stark) - also richtig mieses Ansprechverhalten auf welligem Belag... im Gegensatz dazu ist die Zugstufe viel zu lasch - die "springt" regelrecht zurück nach dem Einfedern! Also wirklich absolut daneben vor vorn bis hinten :-(((

Lösungsversuch 1...

Als erstes habe ich versucht ein dünneres Öl einzufüllen um zu sehen, was die Druckstufendämpfung dann macht... spricht deutlich besser an - dafür ist die Zugstufe nun ganz am Popo - die Kiste dämpft quasi überhaupt nicht mehr und schlägt nach jeder Unebenheit durch das nicht gedämpfte Ausfedern mit dem Lenker...

Lösungsversuch 2...

Es war also klar... die Feder müsste weicher sein, damit man überhaupt mit dem Öl eine ordentliche Dämpfung "hinbiegen" kann... im Fundus lagen noch 2 Federn einer 600er Bandit (sehr lasch bei der schweren 6er Bandit) - also mal die Hülsen der Mastiff Gabel ausgebaut und statt dessen auf Länge gebrachte Banditfedern (passend abgeflext) eingesetzt und zum Test einfach mal ein 0815 Motorenöl eingefüllt ;-) Ergebnis: Fahrzeugniveau passt in etwa - es bleibt nun mindestens genug Negativfederweg... Eintauchen geht aber etwas zu straff (Das Öl ist halt wirklich dick) Zugstufe ebenfalls zu straff. Aber es war klar, dass das was wird - die Fahrbarkeit war auch schon deutlich besser! Also die richtige Ölviskosität auf 15 taxiert und mal so gemischt, eingefüllt und getestet. Klappte so weit ganz gut - nur war nun das Heck nicht mehr passend (hatte ich sehr weich gestellt wegen der Originalgabelabstimmung)... also auch dort verändert, biss es harmonisch zwischen Front und Heck klappte. Dann kam eine lange Testfahrt und ich war bis auf die Kleinigkeit, dass ich vorne wieder etwas höher kommen sollte zufrieden (Gabel übrigens schon auf ganze Länge eingebaut und nicht, wie original, um die 15mm durchgesteckt). Mehr Höhe machte ich nun mit 2 kleinen Vorspannhülsen von je etwa 20mm Länge... so fuhr ich nun ca. 1/2 Jahr...

Lösungsversuch 3...

Es hilft alles nichts - die Gabel ist einfach nicht der Hit... nach kleinen weiteren Modifikationen (gerade in der wärmeren Jahreszeit kamen wieder Zweifel an der Gabelabstimmung auf) musste ich wieder einsehen, dass die Druckstufe etwas zu viel und die Zugstufe viel zu wenig gedämpft wird - vor allem aber, dass die Gabel beim Ausfedern nachschwingt (überschwingt) und daher sicher auch die Pendelneigung bei flotter Fahrt oder sehr schlechten Fahrbahnen kommt... ein ganz alter Versuch mit dickem Motoröl war damals in diesem Punkt deutlich besser. Also Öl wieder ganz raus und die zusätzlichen Federn auch wieder weg (originale Vorspannhülsen rein)... dann die Gabel mit einem vollsynthetischen und relativ dünnem Öl (0 W 40) befüllt - 700ml je Holm... Probefahrt war ganz okay... etwas dicker dürfte es noch sein... mal schauen, ob nicht doch mal ne ganz andere Gabel rein muss - aber so ist´s ganz in Ordnung... für´s "Erste" :-)

by the way...

Falls jemand eine Gabel "Magnum 45" der Baghira (nicht HR!) übrig hat, darf er sich gerne mal melden... wäre der einfachste Umbau auf etwas besseres (auch wenn mir der unsymmetrische Aufbau der Magnum auch nicht ganz passt *gg*). NACHTRAG: Hat sich ja nun erledigt :-))

 

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